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Absturzsicherung und persönliche Schutzausrüstung mieten

Zuverlässige Mietausrüstung für alle Fälle

Absturzsicherung gehört zu den wichtigsten Schutzmaßnahmen im Arbeitsumfeld. Dabei geht es nicht immer um Höhen. Auch bei Arbeiten über Absturzkanten oder Substanzen, in denen Menschen versinken können, ist eine Absturzsicherung zwingend notwendig. Aber welche Vorschriften gelten bei der Absturzsicherung? Welche Sicherungsarten gibt es? Und was lohnt sich mehr – Equipment kaufen oder mieten?

Absturzsicherung und Vorschriften

In Deutschland gelten für verschiedene Arbeitsbereiche unterschiedliche Verordnungen. Für Bauarbeiten beispielsweise steht in der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV), Anhang 5.2, Absatz 2:

Schutzvorrichtungen, die ein Abstürzen von Beschäftigten an Arbeitsplätzen und Verkehrswegen auf Baustellen verhindern, müssen vorhanden sein:

  1. unabhängig von der Absturzhöhe bei
    1. Arbeitsplätzen am und über Wasser oder an und über anderen festen oder flüssigen Stoffen, in denen man versinken kann,
    2. Verkehrswegen über Wasser oder anderen festen oder flüssigen Stoffen, in denen man versinken kann,
  2. bei mehr als 1 Meter Absturzhöhe an Wandöffnungen, an freiliegenden Treppenläufen und -absätzen sowie
  3. bei mehr als 2 Meter Absturzhöhe an allen übrigen Arbeitsplätzen.

Gesundheit geht über gesetzliche Mindestanforderungen

Der Gesetzgeber gibt Mindestparameter vor, an der Sie sich gut orientieren können. Allerdings geht es am Ende um Ihre Kolleginnen und Kollegen. Deshalb sollten Sie trotz Einhaltung sämtlicher Vorschriften folgende Punkte kritisch hinterfragen:

  • Ist die Höhe entscheidend – oder können unglückliche Umstände trotz geringer Höhe schlimme Folgen haben?
  • Bleiben die Umstände während der Arbeiten durchgehend unverändert?
  • Auf welcher Oberfläche soll die Absturzsicherung installiert werden?
  • Stellen herumliegende Werkzeuge oder andere Gegenstände bei einem Sturz Risiken dar?
  • Aus welchem Material besteht die tieferliegende Fläche? Kann diese bei einem Sturz durchbrochen werden?
Es gilt die Faustregel: Mehr Sicherheit ist nie verkehrt. Wir helfen Ihnen gern bei der Planung zuverlässiger Absturzsicherungen für individuelle Arbeitsbereiche.


Über Kollektivschutz und Individualschutz

Mit bestimmten Vorrichtungen lässt sich die Arbeitssicherheit für alle Arbeitskräfte vor Ort erhöhen. Diese Maßnahmen werden Kollektivschutz oder kollektive Schutzeinrichtungen genannt. Beim Individualschutz geht es um die Absturzsicherung einer Einzelperson.


Über primäre Absturzsicherung und sekundäre Absturzsicherung

Primäre Absturzsicherung beinhaltet Maßnahmen, die Abstürze und Unfälle verhindern sollen. Dazu gehören insbesondere kollektive Absturzsicherungen, etwa Absperrungen und Schutzgeländer.

Sekundäre Absturzsicherung bedeutet, dass Personen im Falle eines Sturzes unverletzt bleiben. Hier sind hauptsächlich PSAgA (Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz) gefragt, beispielsweise Auffanggurte, Höhensicherungsgeräte oder Bandfalldämpfer. Eine sekundäre kollektive Absturzsicherung wäre etwa ein Auffangnetz am Baugerüst.

Strenge Vorschriften bei Wartung von Absturzsicherungen

Im Notfall geht es bei der Absturzsicherung um Menschenleben. Deshalb darf es keine Kompromisse bei Qualitätssicherung und Wartung geben. Entsprechend sind nur Fallschutzprodukte zum Arbeitseinsatz freigegeben, wenn diese durch Sachverständige sorgfältig und sachgemäß geprüft wurden.
Absturzsicherungen sind nicht einsatztauglich, wenn:
  • Bänder, Gurten und Seile beschädigt sind, etwa an den Nähten
  • Schmelzspuren oder andere Hitzeschäden zu erkennen sind
  • Beschlagteile verformt, korrodiert oder anderweitig beschädigt sind
  • das Typenschild nicht mehr vollständig lesbar ist
  • sie Kontakt mit Chemikalien hatten
  • sie einen Absturz aufgefangen haben und somit stark belastet wurden
Dies sind nur einige Beispiele. Im normalen Gebrauch sind Gurte etwa 6 bis 8 Jahre einsetzbar, Verbindungsmittel wie Seile und Bänder ungefähr 4 bis 6 Jahre. 
Achtung: PSAgA muss mindestens alle 12 Monate durch einen Sachverständigen auf ihren einwandfreien Zustand geprüft und abgenommen werden. 
Sämtliche Wartungen liegen in der Verantwortung des Eigentümers, bei gekauften Produkten also beim Unternehmen oder Betrieb. Hier kommen also langfristige Verwaltungs- und Wartungskosten auf Sie zu.

Wieso Absturzsicherung mieten statt kaufen?

Gerade bei verschleiß- und wartungsintensiven Produkten bietet sich die Mietlösung von Dräger Rental Service an. Zudem können Sie jederzeit auf eine breite Auswahl unterschiedlichster Sicherungsprodukte zurückgreifen. Je nach Einsatzort und Einsatzart können Sie ganz flexibel die komplette Ausrüstung Ihres Teams anpassen.
Absturzsicherung mieten – Ihre Vorteile:
  • Qualitätsprodukte für verschiedene Einsatzarten
  • Zuverlässige Wartung durch Dräger Rental Service
  • Keine Verwaltungskosten, keine Lagerkosten
  • Höchste Flexibilität auch für spontane Einsätze und Planänderungen
  • Sowohl für kleine Betriebe als auch für Großkunden geeignet
  • Bundesweit schnelle Bereitstellung am Einsatzort Kompetente Beratung per Livechat oder E-Mail